26. März 2016

[Rezension] "Die Schatten von London" von Maureen Johnson

Titel: Die Schatten von London
Reihe:  Die Schatten von London
             Die Schatten von London - In Memoriam
             Die Schatten von London - In Aeternum
Autorin: Maureen Johnson
Verlag: cbt
Seiten:  512 
Preis (broschiert): 13,99 €





Lesegrund:

Als ich mich nach einem Jugendthriller umgesehen habe bin ich doch glatt auf dieses Buch  gestoßen und habe es dann von meinem Onkel zum Geburtstag bekommen. :)


Inhalt:

Der Tag von Rorys Ankunft im altehrwürdigen Internat Wexford ist gleichzeitig der Tag, an dem eine Mordserie beginnt, die ganz London in Atem hält. Jack the Ripper ist zurück, oder vielmehr jemand, der den Serienmörder kopiert. Unter den Augen der an den TV-Bildschirmen mutzitternden Londoner Bevölkerung tötet der Ripper trotz Überwachungskameras und observierenden Hubschraubern weiter - ohne eine Spur zu hinterlassen. Was keiner weiß: Eine Zeugin gibt es - Rory. Die junge Amerikanerin ist die Einzige, die den Mörder gesehen hat. Womöglich auch die Einzige, die ihn sehen kann?
Und plötzlich ist der Rippen hinter Rory her... (Klappentext)

Meine Meinung:

Gleich zu Beginn erfährt man von einem der Morde und hier muss ich auch damit beginnen das Buch zu Loben. Die eigentlich wirklich ekelhaft zugerichteten Leichen werden so beschrieben, dass man sich ein ungefähres Bild von dem Szenario machen kann, jedoch trotzdem nicht zu viele Details erfährt. 

Im Hauptteil lernt man einige neue Leute kennen und kann sich mit der wirklich durchschnittlichen Protagonistin gut anfreunden.
Ungefähr ab der Mitte fängt dann die eigentliche, wirklich interessante und spannende Handlung des Buches an, da man sich zuvor einfach noch gar kein wirkliches Bild vom Zusammenhang zwischen Rory und dem Ripper haben konnte.

Das Ende bringt nochmal einiges an Spannung und Überraschungsmomenten mit, sodass mann mit denken fast garnicht mehr nachkommt.
Insgesamt ist der Schluss der Geschichte eigentlich ganz abgeschlossen, aber auf der letzten Seite dann haben sich noch einmal so viele Fragen aufgeworfen, was ich nicht sehr passend fand, da diese Fragen keinen wirklichen Bezug zur Handlung haben, sondern nur auf den zweiten Band der Reihe aufmerksam machen wollen. Das hat es dann meiner Meinung nach leider total versaut.

Den einzigen weiteren Minuspunkt, den ich noch nennen möchte, ist, dass es mich irgendwie genervt hat, dass Rory nie wirklich selbst nachgedacht und sich einen Reim auf die ganze Sache gemacht hat, sondern alle Informationen von anderen Nebendarstellern gegeben wurden. Da hätte ich doch glatt mal eine Erzählung aus der 3. Person besser gefunden, obwohl ich eigentlich ein totaler Fan von der Ich-Perspektive bin.

Fazit:

Ein gutes Jugendbuch, bei dem es die Autorin schafft an den richtigen Stellen Spannung aufzubauen und den Leser für die Geschichte begeistern kann.
Die eigentliche Handlung beginnt etwas spät und das Ende ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen, weshalb ich einige wenige Abzüge machen muss.
Das Buch erhält also von mir:

4,5 Sterne


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